Neue, unabhängige Studie belegt die Wirksamkeit von HPA Lanolin bei schmerzenden und wunden Brustwarzen
HPA Lanolin ist Gegenstand einer Studie geworden. Diese unabhängige, in Deutschland durchgeführte Studie untersucht die Wirksamkeit von HPA Lanolin im Vergleich zu ausgestrichener Muttermilch auf wunden Brustwarzen zu Beginn der Stillzeit.
Schmerzende und wunde Brustwarzen sind bei stillenden Müttern weit verbreitet und
sogar einer der häufigsten Gründe, warum Mütter das Stillen in der Anfangszeit aufgeben.
Die Schmerzen beim Stillen zu lindern und die Pflege des verletzten Brustwarzengewebes
sind deshalb von großer Bedeutung, um Mütter zu ermutigen und es ihnen zu ermöglichen,
das Stillen fortzusetzen.
Eine der häufigsten Empfehlungen für wunden
Brustwarzen ist das Auftragen einiger Tropfen Muttermilch auf den verletzten und
schmerzenden Bereich. Die Dermatologen und Gynäkologen, die die Studie durchführten,
stellen aber zu Beginn fest, dass es eigentlich keine Studie gibt, die die Wirksamkeit
der Muttermilch bestätigt.
Das Ziel der Studie war also die Bewertung der
Wirksamkeit von HPA Lanolin medizinischer Güte gegenüber
ausgestrichener Muttermilch bei der Behandlung schmerzender und
wunder Brustwarzen im Zusammenhang mit dem Stillen.
Die kontrollierte
klinische Studie wurde an zwei babyfreundlichen Krankenhäusern
in Berlin durchgeführt. Eine Gruppe von Müttern erhielt die bestmögliche Stillberatung
und zur Pflege der wunden Brustwarzen HPA Lanolin. Die andere Gruppe verwendete
Muttermilch und erhielt ebenso ständige und kompetente Stillberatung.
Beurteilungskriterien zur Bewertung der Behandlungsmethoden waren:
- Schmerzen der Brustwarze,
- Verletzungen der Brustwarze,
- Heilungsfortschritt sowie
- Stilldauer, Komplikationen und postnatales Gesamtbefinden.
Die Rahmenbedingungen der Studie
An der Studie nahmen Frauen teil, die innerhalb von 72 Stunden nach der Entbindung über Schmerzen klagten. Die Zuordnung zur Muttermilch-Gruppe oder zur HPA Lanolin-Gruppe geschah zufällig. Die Teilnehmerinnen beider Gruppen klagten gleichermaßen über Schmerzen, es gab am Tag der Studienaufnahme keine signifikanten Unterschiede. Neunzig Prozent aller Teilnehmerinnen mit Schmerzen hatten auch sichtbare Verletzungen an den Brustwarzen. Die Ärzte konnten am Tag des Teilnahmebeginns keine signifikanten Unterschiede bei der Schwere der Verletzungen zwischen den Gruppen feststellen.
Die Patientinnen kamen an Tag 3, 7 und 14 nach ihrem individuellen Teilnahmebeginn zur Kontrolle. Die Beurteilung der Schmerzen nahmen die Frauen selbst vor und vergaben an jedem Untersuchungstag ihre individuellen Schmerzpunkte auf einer Skala von 1-10 – und zwar für jede Brustwarze einzeln. So wurde an den vier Kontrollterminen die Vergleichbarkeit der Schmerzempfindung für jede Brust einzeln ermöglicht.
Die Verletzungen der Brustwarzen und die Heilungsraten wurden vom Ärzteteam begutachtet. Dazu wurden von jeder Brustwarze an jedem Untersuchungstag Fotoaufnahmen gemacht und so unabhängig von der Patientin durch jeden Arzt des Studienteam ausgewertet.
Die Auswertung sprach in allen Punkten für die HPA Lanolin-Gruppe!
- Schnellere Schmerzlinderung mit HPA Lanolin!
- Effektiverer Heilungsprozess mit HPA Lanolin!
- Niedrigere Abbruchrate beim Stillbeginn mit HPA Lanolin!
- Weniger Fälle von Milchstau und Mastitis mit HPA Lanolin!
Die Autoren schlussfolgerten: HPA Lanolin in Verbindung mit Stillberatung ist effektiver bei der Schmerzreduktion und der Heilungsunterstützung einer Verletzung der Brustwarze als ausgestrichene Muttermilch zusammen mit Stillberatung. Derzeitige Empfehlungen zur Behandlung wunder Brustwarzen in der Stillzeit sollten zugunsten von HPA Lanolin geändert werden, meinen die federführenden Ärzte.
Link zur Studie: "Positive Effect of HPA Lanolin versus Expressed Breastmilk on Painful and Damaged Nipples during Lactation"” („Positiver Effekt von HPA Lanolin versus ausgestrichener Muttermilch bei schmerzenden und wunden Brustwarzen während der Stillzeit”)
Hier die deutsche Zusammenfassung der Studie als PDF ansehen und herunterladen.
Die Fachzeitschrift „die hebamme“ hat in Ausgabe 3/2011 einen Fachartikel zur Studie veröffentlicht, geschrieben von den gleichen Ärzten,
die die Studie durchgeführt haben.
Hier den Artikel lesen.